// Freitagmorgen

Bullshitmelder

Einmal die Woche eine Mail: wie der Markt gerade steht, nach festen Regeln gemessen, und was davon Bedeutung hat.

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Bullshitmelder

Freitagmorgen im Postfach. Einmal die Woche, sonst Ruhe.

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Woher diese Zahl kommt

Die Funding Rate gilt als der Überhitzungsanzeiger schlechthin. Beim Nachrechnen für unser Ampelsystem kam heraus: Der Wert, auf den es dabei ankommt, ist seit dem 23. Juli 2025 nicht ein einziges Mal aufgetreten.

Tage mit positivem Funding-Überschuss je Jahr 2024: 77 von 366 Tagen. 2025: 2 von 365 Tagen. 2026: 0 von bisher 251 Tagen. 77 2024 2 2025 0 2026
Tage mit positivem Funding-Überschuss. 2024: 77 von 366. 2025: zwei — der 22. Februar und der 23. Juli. 2026: bisher keiner.

Genau diese Art Befund steht im Bullshitmelder. Nicht die Zahl selbst — die ist öffentlich und bleibt es. Sondern was sie bedeutet und was nicht.

Was drinsteht

Zwei Rubriken. Nicht mehr — drei Rubriken sind drei Versprechen, die 52-mal im Jahr gehalten werden müssen.

1. Der Stand

Wie die Bitcoin-Ampel steht und warum. Welche der vier Kennzahlen sich bewegt hat, was das historisch bedeutet hat und was nicht. Wenn nichts passiert ist, steht da, dass nichts passiert ist — das ist auch eine Information.

2. Die ausführliche Auswertung

Die vier Kennzahlen mit ihren Werten, die Einordnung über mehrere Zeiträume und die Trefferbilanz der Ampel — also auch die Fälle, in denen sie danebenlag. Das liegt im Leserbereich, und das Passwort dafür steht in jeder Ausgabe. Kein Konto, keine Registrierung, jede Woche ein neues.

Was nicht drinsteht

Keine Kursziele. Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Keine Signale, keine Trades, keine „letzte Chance". Der Bullshitmelder beschreibt einen Zustand und erklärt Mechanik — was jemand daraus macht, ist seine Sache und bleibt es.

So sieht es aus

hier geht es weiter

So sieht eine Ausgabe aus: oben die Ampel mit ihren vier Kennzahlen, dann der Text, unten das Passwort für den Leserbereich. Der Inhalt hier ist Platzhalter — verschickt wurde noch keine Ausgabe.

Ältere Ausgaben stehen im Archiv — acht bis zwölf Wochen nach dem Versand.

Bit & Bullshit Maskottchen mit Bitcoin-Cap, verschränkte Arme, skeptischer Blick

Einmal die Woche. Sonst Ruhe.

Keine Bestellbestätigungen, keine „nur noch heute", keine dritte Mail in derselben Woche. Freitagmorgen, und das war es.

Frequenz und Kleingedrucktes

Warum überhaupt

Funding Rates, ETF-Flüsse und Stablecoin-Zahlen sind frei verfügbar. Jeder kann sie nachschlagen. Was fehlt, ist die Einordnung: Ist dieser Wert hoch? Verglichen womit? Und was heißt das für jemanden, der einfach nur wissen will, wie die Lage ist?

Der Bullshitmelder macht diese Arbeit einmal die Woche. Die Zahlen sind öffentlich, das Regelwerk auch — samt der Stellen, an denen es noch nichts beweisen kann. Zurückgehalten wird keine Information, nur die Arbeit, sie zu sortieren.

// Freitagmorgen

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Einmal die Woche: wie der Markt gerade steht und was davon Bedeutung hat. Keine Kursziele, keine Empfehlungen.

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